Lebensanalyse

 

Bei der lebensgeschichtlich orientierten Analyse in Hypnose (LAH) handelt es sich um eine regressiv orientierte tiefenpsychologische Therapie.

Nach einem ausführlichen Erstgespräch - ca. 2 bis 3 Stunden - beginne ich in der Ersthypnose mit einer sogenannten "Standortbestimmung". Hierbei erfahren die Patienten zum ersten Mal praktisch das Hypnose"ritual", das jedoch vorher genau besprochen wird. In dieser Standortbestimmung geht es vor allem darum zu erfahren, wie sich dieser Ruhezustand anfühlt, wie Hypnotisand und Hypnotisator miteinander kommunizieren, und wie sich die Innenschau, das innere Erleben wahrnehmen lassen. Danach ist ausreichend Zeit für Fragen und Bemerkungen. In dieser Ersthypnose ist ein Blick möglich in die momentane seelische, meistens auf der symbolischen Ebene, Verortung.

Bei der LAH gehen wir vom aktuellen Lebensalter Jahr für Jahr zurück bis zur Zeugung.

Oft können sich Patienten nicht vorstellen, dass sie sich bis in diese frühe Zeit erinnern können. Auf der bewussten Ebene ist das nicht möglich. Im Zustand der Heilhypnose arbeiten wir allerdings auf einer tieferen Bewusstseinsebene, nämlich dem natürlichen - ersten - Bewusstseinszustand: der Hypnose. Im frühen Stadium der Entwicklung gibt es noch kein Wachbewusstsein, keine logischen Zuordnungen, sondern Empfinden. Diese Empfindungen werden vom sich allmählich sortierenden, entwickelnden Nervensystem gespeichert als unbewusste Verbindung von Situation und Empfinden. Aufgrund der unbewussten neurobiologischen Speicherung kann das Erleben nicht bewusst abgerufen werden, aber auf der selben Bewusstseinsstufe, die nur in Hypnose zugänglich ist, erkannt und im therapeutischen Prozess beeinflusst werden. Es wird nicht symptomorientiert vorgegangen, sondern darauf geachtet, dass die Entwicklungsphasen eines gesunden Individuums voll ausgebildet bzw. "nacherfüllt" werden. In dem Maße wie dies gelingt, werden die Symptome "überflüssig". Die analytische Arbeit orientiert sich dabei an dem ursprünglich von Freud und seinen Schülern konzipierten, inzwischen aber durch die H.I.T.T. (HypnoIntegrative Tiefenpsychologische Therapie) wesentlich weiterentwickelten Phasenmodell der seelischen Entwicklung.

Strukturelle Störungen aus frühester Entwicklung und den entsprechenden psychologischen Reifungsphasen behalten stets ihre störungsauslösenden Affekte, sind allerdings durch verändertes Auftreten in unterschiedlichen Lebensformen affektiv nicht mehr zuordungsfähig. Deshalb gehen wir Jahr für Jahr zurück und erkennen in der Anreihung variantenreicher Störungen physischer, psychischer oder mentaler Art nach und nach den "roten Faden" der strukturellen Störung. Das heißt nicht, dass erst eine ganze LAH durchgeführt werden muss, um Erkenntnisse und Lösungen zu finden. Es ist eher so, dass von den ersten Sitzungen im aktuell erinnerbaren Leben die tiefliegende strukturelle Störung beeinflusst und gemindert wird. Die Angst also, die viele Patienten vor der lebensgeschichtlichen Hypnose - aber auch anderen tiefenpsychologischen Verfahren - mitbringen, dass sich "Untiefen" auftun, denen sie sich nicht gewachsen fühlen, ist vollkommen überflüssig. Eher ist es richtig, dass die Lösungsmöglichkeiten aus den aktuelleren Lebensjahren viel direkter in den Lebensalltag integriert werden können, weil sie "lebensnah" sind.

Die Anzahl der Behandlungseinheiten richtet sich nach der Anzahl der Lebensjahre +/- 10 Behandlungseinheiten.

 

 

 



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